Stefan und Vanessa stellen euch den „Viennese Shag“ vor – eine Kombination aus Collegiate Shag und Wiener Walzer.
Zum Ausprobieren und Tüfteln, solo oder zu zweit – mit Collegiate Shag Vorkenntnissen und ohne.
Vanessa hat außerdem eine weihnachtliche Shag-Playlist mit schnellen Liedern auf Spotify für uns zusammengestellt:
Tür 18 unseres Adventkalenders



Stefan
& Vanessa
DJ The Beam has a shiny playlist for us!
Hier sind die Lieder auf youtube:
Tür 3 unseres Adventkalenders.


DJ The Beam
Rudolf & Tiphaine haben Balboa Videos für unseren Adventkalender gemacht.
Ein Video für absolute Beginner mit den Balboa Basics,
die man auch ohne Partner*in üben kann:
Sowie dieses Video für alle Levels
Balboa Basic Slide Variation:
Jeden Dienstag im Adventkalender: Online Solo Jazz mit Sandra
Beginne deinen Tag beschwingt! Einfache Bewegungen mit launiger Musik sollen dich gut durch den Tag bringen. Raus aus den Patschen, rein in deine Tanzschuhe!
Mache Dienstag ab 9 Uhr vormittags über diesen Zoom Link mit.
Bitte schalte dein Mikrofon aus, und nur dann ein, wenn du eine Frage hast.
Du kannst auch den Zoom-Chat verwenden und dort deine Frage stellen.
Dienstag, 15. Dezember 2020
9:00-9:30
Zoom
Link zum Teilnehmen
Preis: Kostenlos
Kontodaten hier.
Voraussetzungen
Für alle Tänzer*innen geeignet
Tür 15 unseres Adventkalenders.


Sandra
Max Pollak hat uns für den Adventkalender dieses Workshop Recap Video zur Verfügung gestellt. Es ist eine rhythmischen Übung bzw. ein Spiel, das mehrere im Kreis stehende Personen miteinander machen können.
Der Text des Volksliedes überliefert von Dianne Ferlatte:
I´m a nut
in a hut
I stole an apple from the tree so what
It sure tastes good to me
I´m craaaaaaaazy
I´m foooooooolish
I´m crazy I´m foolish I´m foolala
I´m crazy I´m foolish I´m foolala
Now freeze
Adventkalender Tür 13
Die Boutique Bise gibt SLIH Mitgliedern bis 19. Dezember einen Winterpromo Rabatt von 20%.
Schau auf ihre Homepage und besuche die Boutique Bise in der Rotenturmstraße 14!
Was ist eigentlich Swing? Swing ist zum einen das wichtigste rhythmische Merkmal des Jazz. Zum anderen ist es ein eigener Jazzstil, jener der 30er-Jahre. Nur wie genau definiert man Swing? Darüber herrscht Uneinigkeit. In einem Ö1 Radiokolleg ist zu erfahren, wie Swing klingt: Es sei ein „federnder, schwebender Rhythmus, ein Gefühl der musikalischen Leichtigkeit, des Sich-treiben-Lassens“. Swing sei unverkennbar, unvergleichlich, aber nicht fassbar. Der Vibraphonist Bobby Hutcherson vergleicht den Swing mit einem Pendel oder einem Gummiband, das man zuerst spannt und dann wieder erschlaffen lässt. Der Saxophonist Archie Shepp, definiert Swing als ein „rhythmisches Kontinuum, das vom Gefühl und vom Geist herkommt“. Der Drummer Mel Lewis meint, Swing sei „ein Puls, der eigentlich nach vorne drängt, aber tatsächlich nicht schneller wird“.
Darüber hinaus wird in der Ö1 Sendung die Theorie dahinter erklärt. Eine Grundlage des Swing ist das Triolenfeeling: Eine Viertelnote wird nicht in zwei gleich lange Achtelnoten unterteilt, sondern in drei gleich lange Noten (Triolen), von denen aber nur die erste und dritte angeschlagen wird, das heißt die erste Note ist jeweils länger als die zweite (lang-kurz-lang-kurz usw.).
Das alles greift aber zu kurz, um das Phänomen zu beschreiben. Swing muss man spüren, nur dann kann er entstehen, lautet das Resümee. Wenn man Swing tanzt, ist es dennoch sinnvoll, sich mit Geschichte und Theorie zu beschäftigen. Radio Ö1 ist dazu eine hervorragende Quelle: Von raren Mitschnitten aus dem Archiv über Live-Konzerte von heimischen und internationalen Bands bis hin zu historischen Abrissen, dem Musik-Lexikon und Porträts von Jazz-Legenden wie Duke Ellington, Count Basie und Benny Goodman. Ein Blick ins Programm lohnt sich. Ein Fixtermin ist zum Beispiel die Sendung „Milestones“, sonntags um 21.00 Uhr, in der legendäre Alben der Jazzgeschichte besprochen werden.
Übersicht zu Jazz im Programm von Ö1.
Spielräume Spezial zum 110. Geburtstag von Louis Prima
Sendung vom 8.12.2020 – online nachzuhören bis Montag 14.12.2020
In Concert – Fundstück aus dem ORF-Archiv: Jazz Gala ’73 in Wien
Sendung vom 11.12.2020 – online nachzuhören bis Donnerstag 17.12.2020
Milestones – Benny Goodman und Peggy Lee
Sendung am Sonntag, 27.12.2020 um 21.00 Uhr – online nachzuhören bis 2.1.2021
Radiokolleg – Tanz auf dem Vulkan
4 Sendungen von Montag 29.12. bis Donnerstag 31.12.2020, jeweils um 09.05 Uhr – online nachzuhören bis 6.1.2021
Sandra Krulis, Rani von Saint Savoy und Fräulein Kleidsam plaudern per Zoom über Vintage Mode.
Komm vorbei und hol dir Tipps wo man schöne Vintagekleidung finden kann.
Es werden ausgewählte Stücke aus Fräulein Kleidsams Vintagefundus versteigert!
Kontaktdaten
Fräulein Kleidsam
Tel. 0699 17133807
Gumpendorferstr. 10-12/VIIIa, 1060 Wien
office@fraeulein-kleidsam.at
Saint Savoy
Tel. 0676 6040010
Springsiedelgasse 30, 1190 Vienna
office@saintsavoy.com
Freitag, 11. Dezember
20:00 bis 21:30
Zoom
Link zum Teilnehmen


Sandra
Mr. Rug Cutter has a Balboa Swing Galore playlist for us!
Hier die selbe Playlist auf youtube:
Tür 10 unseres Adventkalenders.


DJ Rug Cutter
Unsere Swing Tap Trainerin Dagmar Benda hat eine Hommage an Fred Astaire choreographiert, die sie in ihrer Show mit der Tappin‘ Times Company getanzt hat. Sie hat uns einen Ausschnitt daraus für unseren Adventkalender geschickt:
Dagmar hat auch den unten stehenden Text zur Geschichte des Swingtanzes für unsere Tap Dance Kursseite geschrieben. Die Geschichten der schwarzen Stepptänzer*innen weisen klare Parallelen zu jene der Swingtänzer*innen der 30er und 40er Jahre auf. In beiden Fällen waren ihre Berufs- und Lebenssituation durch Diskriminierung stark beeinträchtigt.
Tür 9 unseres Adventkalenders


Dagmar
Stepptanz – American Tap Dance – ist in Amerika im 19. Jahrhunderts entstanden, aus den afrikanischen Tänzen und Rhythmen der Sklaven, die sich mit irischen und spanischen Einflüssen vermengt haben. Master Juba (Henry William Lane) ist einer der ersten namentlich erwähnt Stepper.
Minstrel Shows (siehe „Blackface“) mit viel Steppen, Akrobatik und Komik waren sehr beliebt. Rückblickend waren sie ein sehr unrühmlicher Auswuchs des damals herrschenden Rassismus, aber das Thema der Rassentrennung begleitet uns durch die ganze Stepptanzgeschichte.
Bill „Bojangles“ Robinson durchbrach viele Restriktionen: Er trat ohne Blackface auf, war der erste Solist auf Vaudeville Bühnen, entwickelte einen ganz eigenen Stil und schaffte es auch nach Hollywood (hier eine Steppszene mit Shirley Temple). Von den vielen schwarzen Stepptänzern (und Stepptänzerinnen!) gibt es allerdings oft kein bzw. nur ganz wenig erhaltenes Videomaterial.
Stepptanz eroberte den Broadway – jede Musical-Show hatte zumindest eine Steppnummer – und in den 1930er Jahren auch Hollywood. Für uns sind Fred Astaire und Gene Kelly die bekanntesten Protagonisten.
Auch für andere weiße TänzerInnen dieser Zeit wie Ginger Rogers, Ann Miller und Eleanor Powell war eine große Karriere in Hollywood möglich, wie im Film You Were Never Lovelier bei dieser nach dem schwarzen Tänzer Shorty George benannten Tanzszene von Fred Astaire und Rita Hayworth.
Afro-Amerikanische StepperInnen wie die Nicholas Brothers hingegen wurden nachträglich wieder aus Filmen herausgeschnitten und eine Größe wie John Bubbles war nur als unbedeutender Nebendarsteller in Peter-Alexander-Filmen zu sehen.
Tap Dance ist untrennbar mit der Entwicklung der Jazz Musik verbunden, aber auch verwandt mit Charleston und Lindy Hop. Die oftmals totgesagte Kunst des Tap Dance hat immer wieder Revivals erfahren.